Zurück in den Commons hatte ich dann einen unspektakülaren Mittagsschlaf und war noch kurz beim Pool ein paar Runden drehen. Ein kurzer Shopping-Trip bei Walmart bei dem einiges für das neue Apartment besorgt werden musste, sowie ein Föhn, Kleiderbügel, Schuhregal, Handtücher, Kleiderhaken, Tupperdosen und natürlich Lebensmittel, wurde innerhalb einer Stunde hinter mich gebracht. Dank diesem günstigen Megastore habe ich für alles zusammen nur 50 $ bezahlt, da kann sich wirklich keiner beschweren! Und nachdem ich dann meine Klamotten endlich in den begehbaren, ja begehbaren, Kleiderschrank räumen konnte, fühle ich mich jetzt schon ein bisschen mehr Zuhause. Vor allem weil es hier so sauber ist und (ich weiß ich hab es schonmal gesagt, aber ich werde es wiederholen um es zu unterstreichen) meine Mitbewohnerinnen total cool sind!
Um 11.30 p.m. sind wir dann mit dem Bus zu einer sogenannte International Party mit dem Thema Hawaii gefahren, die in irgendeinem Restaurant stattfand, nicht weit von unseren Wohngebieten entfernt. Das Niveau war nicht sehr hoch angesetzt, aber immerhin die Musik war gut! Ein bisschen relaxed auf der Terrasse, ein bisschen getanzt zu guten Black und House Sounds, sind wir dann um 2 a.m. wieder zurück zu den Apartments gefahren um in einen tiefen Schlaf zu fallen.
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| Anna, Svenja und Nina! Die deutschen Mädels aus meinem Arrival (Antonia fehlt, weil sie das Foto gemacht hat und Angelina fehlt, weil sie müde war..) |
Dieser tiefe Schlaf hat leider nur 5 Stunden angehalten, da ich heute um 11 a.m. bereits in der Disney University sein musste um mir sagenhafte 7 Stunden alles über den Bereich Merchandise anzuhören, der Bereich in dem ich dann arbeiten werden. So wichtig und teilweise sogar interessant es auch war, musste ich mich zusammenreißen nicht einzuschlafen, einfach weil es, genau wie in der Schule, schwer ist bloß da zu sitzen und zuzuhören. Daran konnten auch die wirklich leckeren Weintrauben und der Peanutbutter-Jelly Bagle nichts ändern. Ich habe es versucht. Zudem haben wir heute allerdings auch gelernt mit der Kasse umzugehen, und ehrlich gesagt habe ich jetzt ein wenig Angst davor im Verkauf zu stehen. Weil ich erstens noch unsicher mit dem Dollar bin und zweitens schlicht und ergreifend genauso unsicher im Rechnen. Naja, wohl oder übel ist das Teil meines Jobs, also heißt es jetzt üben, üben, üben! Die Lehrerinnen (ich nenn sie jetzt einfach mal so), waren aber total locker drauf und auf jeden Fall unterhaltsam. Die haben das mit dem Merchantainment, wie die Disney Cast es so liebevoll nennt, definitiv drauf!
Um 6.15 p.m. schnell in den Bus gehüpft, angekommen, umgezogen und um halb 8 rüber zur Willkommens-Pool-Party der Teilnehmer des College Programs im Patterson Court (eins der anderen Wohnanlagen von Disney, sowie die Commons, Vista Way und Chatham Square). Die war wirklich genial! Dank der Tatsache, dass es nicht erlaubt ist am Pool Alkohol zu trinken, war alles zivilisiert und die Stimmung war dennoch überragend. Es gab Käse Makkaroni und Hamburger zum selbst belegen, inklusive Getränke. Für umsonst! Schon das allein hat einen Daumen ganz weit nach oben verdient! Auch wenn mir danach ein bisschen übel war, ich bereue nichts!
Jetzt sitze ich hier gerade mit zwei meiner Mitbewohnerinnen (beide aus Norwegen) im Wohnzimmer und schreibe mal wieder vor mich hin. Was uns ein wenig beschäftigt ist Hurricane Irene, der die nächsten Tage an uns vorbei sausen soll. Leider nicht vorbei im Sinne von, gerade noch so Glück gehabt, sondern im Sinne von, wir kriegen die angehnemen Randerscheinungen mit. Miami und Jacksonville soll es voll erwischen. Das neuste was wir jetzt gehört/gesehen haben, war dass ein nicht ganz so kleiner Tornado in das Spiel verwickelt ist. Also ich geh mir morgen erstmal einen Regenschirm kaufen!
Aber keine Sorge, man passt hier gut auf uns auf und wenn es einen sicheren Platz auf der Welt gibt, dann ist es Walt Disney World!

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