Am Samstag hatten wir nocheinmal Training, bei dem wir kassiert haben und nocheinmal eine Menge über den Verkauf und Kontakt mit den Kunden an der Kasse lernen konnten. Außerdem hab ich mit meiner Trainerin dann um 09 p.m. ein Closing gemacht, also Kasse gezählt und ausgewertet. Ich weiß schon warum Mathe nie mein Lieblingsfach war! ;) Aber da das jetzt zu meinen Job gehört, werd ich mich dran gewöhnen müssen! Und da meine Kollegen/Innen alle so nett sind hab ich auch immer jemanden den ich nerven kann, wenn ich Hilfe brauche! Ebenfalls ein Erlebnis, aber eher der negativen Art, war dass mir direkt beim ersten hantieren mit den Weinflaschen, eine aus den Händen gerutscht ist um schön auf dem Tresen aufzuplatzen. Der gute Apfelwein. Danach habe ich gerochen wie ein Schnapsladen, nach purem Alkohol. Aber naja, mir wurde sofort geholfen von allen, sodass ich meine Schürze (jetzt macht diese Schürze Sinn!) schnell waschen konnte und den Rest meines Kostüms trocknen. Außerdem durfte ich am Samstag kurz in unserem Candystore arbeiten. Zwischen allerlei mit Karamell überzogenen Äpfeln, die z.B. durch angeklebte Marshmallows, Schokoladenglasuren oder Nüsse verziert werden, Cupcakes, Fudge, Brownies oder Cookies ist es nicht einfach das Wasser im Mund zu behalten. Aber es macht auch Spaß, ein bisschen fühlt man sich wie in Charly und die Schokoladenfabrik! Naja, als wir dann um knapp halb 11 p.m. zurück in die Commons kamen, haben wir uns alle schnell umgezogen und sind mit einer großen Gruppe in Richtung McDonalds/Sushi Restaurant gegangen, was ca 10 Minuten von den Apartments entfernt ist. Zum Essen schnell aufgeteilt und anschließend wieder zusammen gefunden, ist dann dieses Foto entstanden.
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Wir sehen so glücklich aus, weil das Essen so gut war.
Besonders das bei McDonalds! ;) |
Danach bin ich auch schon müde ins Bett gefallen, um noch ein paar Stunden zu schlafen bevor ich am Sonntag dann meinen letzten Trainingstag angetreten sollte. Dieser Trainingstag beinhaltete von 11 a.m. bis 2 p.m. e-Learning, sprich semi-spannende Online-Kurse mit anschließendem Test dazu. Meine Trainerin hatte aber den vollen Durchblick, dank dem ich alles relativ schnell und gut meistern konnte. Da wir nun noch bis 4 p.m. Zeit hatten, sind wir in die Caféteria hinter dem American Adventures Pavillion gegangen um eine (fettige, wie soll es anders sein) Kleinigkeit zu essen. Das anschließende "Leader Engagement" mit einer unserer Managerinnen verlief super. Wir wurden nurnoch schnell aufgeklärt, wie wir uns besser nicht verhalten sollten um nach dem Gepräch direkt in den normalen Arbeitsalltag entlassen zu werden. Im Clockshop und im Toyshop konnte ich dann alles was ich die vergangenen Tage gelernt hatte unter Beweis stellen. Hat auch einigermaßen geklappt, aber natürlich musste ich ab und zu nochmal nachfragen wenn es um Sachen wie Shipping oder Änderung einer Transaktion ging. Das erste mal dann am Abend (einigermaßen) alleine eine Kasse geschlossen und promt verrechnet, was aber nicht schlimm war, da es immer noch eine zweite Kontrolle gibt. Nach diesem langen Tag dann, war ich zufrieden zurück im Apartment zu sein. Meine zwei norwegischen Mitbewohnerinnen haben gerade Mamma Mia geguckt, also setzte ich mich dazu um einen entspannten Abschluss des ersten Arbeitstages bei Disney zu genießen.
Am Montag musste ich erst um 3.45 p.m. bei der Arbeit sein, also nutze ich die Zeit vorher mich noch an den Pool zu legen, um endlich wieder ein bisschen Sonne zu tanken. Zu Anfang noch mit Svenja und später dann alleine. Ein kleines Schläfchen später bin ich dann zurück auf mein Zimmer, um mich für die Arbeit fertig zu machen und ein bisschen was zu essen. Schnell Penne in den Topf gehauen, um sie dann unfertig wieder rauszuholen. Nicht lecker kann ich euch sagen. Aber die Soße, die war gut! :)
Um halb 4 dann in Epcot angekommen noch schnell die Schürze, die immernoch nach Alkohol gerochen hat, ausgetauscht und los gings mit der Arbeit. Ganz relaxed war meine erste Aufgabe der Kid Cot. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich geschrieben habe, dass das der lockerste Teil meines Jobs ist. Einfach an einem Tisch sitzen, Stempel machen und mit Kindern unterhalten. Auch danach wurde es nicht viel anstrengender, als ich an die Kasse des Toystores musste. Bis auf den einen Betrunkenen Amerikaner, der meinte mich voll quatschen zu müssen, lief alles reibungslos! Zum Abschluss nocheinmal im Clockshop eine Kuckucksuhr verkauft, die aber leider geshippt (ich weiß, das ist eine komische Mischung aus dem deutschen und dem englischen Wort) werden musste. Also musste ich nochmal auf die Hilfe von Kollegen zurückgreifen. An dieser Stelle nochmal eine Entschuldingung an die lieben Leute, die ihre Arbeit stehen und liegen gelassen haben um mir zu helfen! ;) Wieder um viertel vor 10 p.m. Schluss gehabt, war ich nicht mehr zu wirklich viel zu gebrauchen. Also hab ich mich in mein Bett gelegt und die Zeit totgeschlagen, bis zu dem Telefonat, auf das ich mich den ganzen Tag schon gefreut hatte. Danach konnte ich dann auch gut schlafen.
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