Wednesday, August 31, 2011

Regular Days Off

Allem Anschein nach, werden meine regulären freien Tage Dienstags und Mittwochs sein. Demnach hatte ich gestern und heute frei.
Bis 10 geschlafen, bin ich dann gestern Mittags mit Anna, Svenja und Antonia zu der Outlet Mall gegangen, die 5 Minuten Fußweg von den Commons entfernt ist. Endlich habe ich meinen lang ersehnten, eiskalten Chai Tea Latte bei Starbucks bekommen, auf den ich, schon seit ich hier bin, Lust hatte. An den Brunnen direkt vor dem riesigen Food Court gesetzt und bei (noch) gutem Wetter die Getränke in vollen Zügen genossen! Antonia musste anschließend leider arbeiten und Svenja einkaufen. Also haben Anna und ich uns überlegt den Magic Kindom Park hier in Disney World zu besuchen. Stefan, der auch bei uns im Arrival war, ist dann noch spontan dazu gestoßen. Also machten wir uns auf den Weg, machten ein paar Schritte, die Main Street dort runter bis zum Schloss, als es plötzlich anfing zu regnen. Den Rest des Abends sind wir dann also mehr oder weniger von Attraktion zu Attraktion, zu Restaurant, zu Attraktion gerannt (Jetzt hab ich übrigens Halsschmerzen, dank der Regen-Klimaanlagen-Abwechslung!). Aber Die Philharmagic (ein kleines Kino, in dem ein 3D Film gezeigt wird, mit einigen der Disney-Stars und Donald in der Hauptrolle) war echt cool, genau wie die Fahrt in den Tassen des Hutmachers aus Alice im Wunderland (Dank Stefan 500 Umdrehungen die Sekunde). Man kann also auch wenn man kein kleines Kind mehr ist, sehr viel Spaß haben. Aber der Regen war echt doof!

Abends haben wir dann noch eine heiße Schokolade bei Anna und Svenja getrunken und, wie soll es anders sein, über alles mögliche gequatscht. Noch ein bisschen Family Guy geguckt, haben wir dann später noch kurz die Location rüber zu Antonia gewechselt, wo eine ihrer Mitbewohnerinen mir bei Facebook meinen verlorenen Zwilling gezeigt hat. Zugegeben, auf manchen Bildern war die Ähnlichkeit nicht so groß, andere aber wiederum könnten Leute, die mich jetzt nicht so sehr gut kennen, schon in die Irre führen. Auf jeden Fall war das ein lustiger Tag und eine gute Ablenkung von dem kleinen bisschen Heimweh was ich zur Zeit habe.

Heute war dann weniger spektakulär. Viel mehr außer einem kurzen Einkauf bei Walmart mit Anna und Lena hab ich nicht gemacht, da ich mich leicht krank fühle und das wirklich nicht verschleppen möchte. Außerdem hat es schon wieder geregnet wie aus Eimern, zumindest den Nachmittag lang. Morgen muss ich um 6.10 a.m. bei dem Commons Clubhouse sein, wo wir dann von einem Bus zu irgendeiner Stelle gebracht werden, wo wir dann unsere Social Security Nummer beantragen. Danach muss ich dann von 12 p.m. bis 9.45 p.m. arbeiten, also werde ich mich jetzt entspannt noch kurz aufs Sofa packen um ein bisschen irgendwelche komischen Ami-Sendungen zu gucken und dann auch gleich schlafen gehen. Küsse nach Bremen, Deutschland und San Diego :)

Die letzten Trainings- und die ersten Arbeitstage

Am Samstag hatten wir nocheinmal Training, bei dem wir kassiert haben und nocheinmal eine Menge über den Verkauf und Kontakt mit den Kunden an der Kasse lernen konnten. Außerdem hab ich mit meiner Trainerin dann um 09 p.m. ein Closing gemacht, also Kasse gezählt und ausgewertet. Ich weiß schon warum Mathe nie mein Lieblingsfach war! ;) Aber da das jetzt zu meinen Job gehört, werd ich mich dran gewöhnen müssen! Und da meine Kollegen/Innen alle so nett sind hab ich auch immer jemanden den ich nerven kann, wenn ich Hilfe brauche! Ebenfalls ein Erlebnis, aber eher der negativen Art, war dass mir direkt beim ersten hantieren mit den Weinflaschen, eine aus den Händen gerutscht ist um schön auf dem Tresen aufzuplatzen. Der gute Apfelwein. Danach habe ich gerochen wie ein Schnapsladen, nach purem Alkohol. Aber naja, mir wurde sofort geholfen von allen, sodass ich meine Schürze (jetzt macht diese Schürze Sinn!) schnell waschen konnte und den Rest meines Kostüms trocknen. Außerdem durfte ich am Samstag kurz in unserem Candystore arbeiten. Zwischen allerlei mit Karamell überzogenen Äpfeln, die z.B. durch angeklebte Marshmallows, Schokoladenglasuren oder Nüsse verziert werden, Cupcakes, Fudge, Brownies oder Cookies ist es nicht einfach das Wasser im Mund zu behalten. Aber es macht auch Spaß, ein bisschen fühlt man sich wie in Charly und die Schokoladenfabrik! Naja, als wir dann um knapp halb 11 p.m. zurück in die Commons kamen, haben wir uns alle schnell umgezogen und sind mit einer großen Gruppe in Richtung McDonalds/Sushi Restaurant gegangen, was ca 10 Minuten von den Apartments entfernt ist. Zum Essen schnell aufgeteilt und anschließend wieder zusammen gefunden, ist dann dieses Foto entstanden.

Wir sehen so glücklich aus, weil das Essen so gut war.
Besonders das bei McDonalds! ;)
Danach bin ich auch schon müde ins Bett gefallen, um noch ein paar Stunden zu schlafen bevor ich am Sonntag dann meinen letzten Trainingstag angetreten sollte. Dieser Trainingstag beinhaltete von 11 a.m. bis 2 p.m. e-Learning, sprich semi-spannende Online-Kurse mit anschließendem Test dazu. Meine Trainerin hatte aber den vollen Durchblick, dank dem ich alles relativ schnell und gut meistern konnte. Da wir nun noch bis 4 p.m. Zeit hatten, sind wir in die Caféteria hinter dem American Adventures Pavillion gegangen um eine (fettige, wie soll es anders sein) Kleinigkeit zu essen. Das anschließende "Leader Engagement" mit einer unserer Managerinnen verlief super. Wir wurden nurnoch schnell aufgeklärt, wie wir uns besser nicht verhalten sollten um nach dem Gepräch direkt in den normalen Arbeitsalltag entlassen zu werden. Im Clockshop und im Toyshop konnte ich dann alles was ich die vergangenen Tage gelernt hatte unter Beweis stellen. Hat auch einigermaßen geklappt, aber natürlich musste ich ab und zu nochmal nachfragen wenn es um Sachen wie Shipping oder Änderung einer Transaktion ging. Das erste mal dann am Abend (einigermaßen) alleine eine Kasse geschlossen und promt verrechnet, was aber nicht schlimm war, da es immer noch eine zweite Kontrolle gibt. Nach diesem langen Tag dann, war ich zufrieden zurück im Apartment zu sein. Meine zwei norwegischen Mitbewohnerinnen haben gerade Mamma Mia geguckt, also setzte ich mich dazu um einen entspannten Abschluss des ersten Arbeitstages bei Disney zu genießen.

Am Montag musste ich erst um 3.45 p.m. bei der Arbeit sein, also nutze ich die Zeit vorher mich noch an den Pool zu legen, um endlich wieder ein bisschen Sonne zu tanken. Zu Anfang noch mit Svenja und später dann alleine. Ein kleines Schläfchen später bin ich dann zurück auf mein Zimmer, um mich für die Arbeit fertig zu machen und ein bisschen was zu essen. Schnell Penne in den Topf gehauen, um sie dann unfertig wieder rauszuholen. Nicht lecker kann ich euch sagen. Aber die Soße, die war gut! :)
Um halb 4 dann in Epcot angekommen noch schnell die Schürze, die immernoch nach Alkohol gerochen hat, ausgetauscht und los gings mit der Arbeit. Ganz relaxed war meine erste Aufgabe der Kid Cot. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich geschrieben habe, dass das der lockerste Teil meines Jobs ist. Einfach an einem Tisch sitzen, Stempel machen und mit Kindern unterhalten. Auch danach wurde es nicht viel anstrengender, als ich an die Kasse des Toystores musste. Bis auf den einen Betrunkenen Amerikaner, der meinte mich voll quatschen zu müssen, lief alles reibungslos! Zum Abschluss nocheinmal im Clockshop eine Kuckucksuhr verkauft, die aber leider geshippt (ich weiß, das ist eine komische Mischung aus dem deutschen und dem englischen Wort) werden musste. Also musste ich nochmal auf die Hilfe von Kollegen zurückgreifen. An dieser Stelle nochmal eine Entschuldingung an die lieben Leute, die ihre Arbeit stehen und liegen gelassen haben um mir zu helfen! ;) Wieder um viertel vor 10 p.m. Schluss gehabt, war ich nicht mehr zu wirklich viel zu gebrauchen. Also hab ich mich in mein Bett gelegt und die Zeit totgeschlagen, bis zu dem Telefonat, auf das ich mich den ganzen Tag schon gefreut hatte. Danach konnte ich dann auch gut schlafen.

Friday, August 26, 2011

Downtown Disney

Das wird jetzt kein langer Artikel, denn wirklich viel erzählen gibt es da nicht. Zumindest heute noch nicht. Antonia, Anna, Svenja und ich haben uns aufgebrezelt, haben den Bus direkt nach Downtown Disney genommen um dort vielleicht etwas zu essen, was zu trinken (unalkoholisch, versteht sich von selbst) oder einfach nur die Atmosphäre zu genießen. Leider war nicht wirklich viel los, also haben wir ledeiglich ein paar Fotos gemacht und sind ein- zwei mal auf und abgelaufen. Natürlich ist es echt nett anzusehen, an einigen Stellen spielen Live Bands, einige Bars gab es auch, die aber eher zum Cocktail als zum Cola trinken geeignet waren. Deshalb haben wir nach 1,5 Stunden wieder den Bus zurück genommen, wo Anna und ich noch einmal die Füße im Pool haben baumeln lassen. Und erneut sitze ich hier mit meinen norwegischen Mitbewohnerinnen auf einen kleinen Tratsch. Das ist das gute daran, mit 6 Leuten in einer WG zu wohnen, eigentlich ist immer jemand da. Das einzige was mir noch fehlt ist eine richtige Umarmung. Die könnte ich wirklich mal wieder gebrauchen.
Jetzt ist es jedenfalls Zeit fürs Bett, damit ich morgen erholt um 01.15 p.m. bei der Arbeit erscheinen kann um nocheinmal in den Genuss des Trainings zu kommen. In Deutschland stehen viele von euch jetzt schon wieder auf, also wünsche ich einen wunderschönen Tag!

Viel zu Erzählen

Ok, drei Tage hab ich jetzt nachzuholen, fang ich mal mit vorgestern, also Mittwoch an!
Um 10 Uhr fing unsere Schicht im deutschen Pavillion an, allerdings sind Anotnia und ich immernoch im Training, also waren wir mit unserer Trainerin zusammen On- und Backstage unterwegs. Der Start in den Arbeitstag war super, als wir Schneewittchens Prinz getroffen haben. Der Inbegriff des Prince Charming, aber nur fast, für mich gibt es natürlich nur den einen Prince Charming, auch ohne weißes Ross! ;) Danach haben wir kassiert, wir haben einiges über den Wein, die Biersteine, die Kuckucksuhren, die Weihnachtsdekoration und Shipping gelernt. Mit genaueren Details will ich euch gerne verschonen, denn wie das wort "lernen" schon sagt, ist da nichts dran was der Unterhaltung dient! Zwischendurch Cinderella in der Caféteria gesehen, was ihr ein wenig den Glanz als Prinzessin genommen hat und lecker bei Subway gespeist. Unsere letzte Station an diesem Arbeitstag, war der Kidcot, ein kleiner Teil im Toyshop in dem Kinder sich Stempel auf kleine Pappbärchen (vielleicht erzähl ich dazu nochmal ein anderes mal Genaueres) geben lassen oder auch in ihren "Pass" mit dem sie von Land zu Land laufen können! Die direkte Arbeit mit den Kindern macht wirklich mit Abstand am meisten Spaß. Ich glaube es gibt kaum einen Platz auf der Welt, an dem man Kindern so nah kommen kann und in ihren Augen die Dankbarkeit sieht. Am Abend hab ich mir dann mit Antonia, nachdem wir mal wieder bei Walmart waren, "The Beauty and The Beast" angeguckt. So ein schöner Film, wirklich berührend und definitiv einer der besten Disney Zeichentrick Filme! Todmüde sind wir beide danach allerdings auch in Bett gefallen.

Ich muss gestehen, auf diesem Foto sieht es nicht
annähernd so lecker aus, wie es in Wirklichkeit war!
Gestern dann konnten ich ausschlafen, da ich, genau wie auch heute, frei hatte. Bis 11 a.m. geschlafen und dann mit Antonia ins IHOP gefahren, was soviel heißt wie International House of Pancakes! Was für ein Frühstück: Pancakes, Speck und Rührei! Ohja die wissen was das Herz begehrt, der besser gesagt der Magen. Nicht nur, dass man zwischen vier verschiedenen Sirups auswählen konnte, die Getränke, welche nur 2,50 $ gekostet haben, waren alle inklusive "refill"! Das war super! :) Total vollgefressen sind wir anschließend wieder zurück zu den Apartments gefahren um dann wiederum direkt im Anschluss der Florida Mall einen Besuch abzustatten. Dort konnte ich mir dann endlich eine amerikanische Handynummer zulegen, bzw eben einen Vertrag, um mein Konto nicht noch weiter zu belasten! Jetzt hab ich eine super Flatrate bei T-Mobile, an dieser Stelle auch ein Tipp für die anderen Nutzer eines Handys, welches sie hier drüben weiter benutzen wollen. Bei T-Mobile kriegt ihr nicht nur normale Sim-Karten sondern auch den Micro-Sim, wie er für das iPhone 4 gebraucht wird!
Nachdem wir dann wieder durch die Geschäfte gewütet sind, diesemal aber mehr zum gucken, hatten wir eine eetwas längere Diskussion über einen Bikini bei dem sich Antonia etwas unsicher war. Aus diesem Grund hätten wir beinahe den Bus verpasst, auf den wir danach 2 Stunden hätten warten müssen. Aber in letzter Sekunde konnten wir noch reinhüpfen, um uns entspannt nach diesem (dank dem Essen und dem Shoppen) anstrengenden Tag in die Sitze plumpsen zu lasssen. Als Abschluss des Tages haben wir uns noch zu einer netten Mädelsrunde getroffen, beinhaltend Svenja, Anna, Nina, Lena, Antonia und mich, um ein wenig über Gott und die Welt zu quatschen, wie Mädchen das halt so machen. Achja und es gab Popkorn!


Jetzt ist immernoch Freitag, ich sitz hier im Wohnzimmer unserer super WG. Der Tag war ziemlich genial, denn heute war ich das erste mal Freizeit technisch in einem der Disney Parks unterwegs. Im Animal Kingdom! Dieser Park ist in 5 Bereiche aufeteilt, einer von diesen ist zum Beispiel Afrika. Dort gibt es eine Safari, bei der man in so einer Art Mannchafts-Jeep sitzt und durch verschiedene, uuunglaublich Große Landschaftnachbildungen fährt. Man fühlt sich wirklich wie in Afrika (ich war noch nicht da, aber so stell ich es mir vor), wunderschöne Ausblicke die einem geboten werden, inklusive Giraffen, Löwen, Nilpferden, Elefanten, Nashörnern, verschiedenen Vogelarten und viele verschiedene Tiere von der Gattung Antilope oder sowas (Ich kenn mich leider nicht so gut aus mit sowas). Aber es war super interessant, gerade weil der Fahrer des Jeeps auch zu allen Tieren viel erzählt hat. Ich habe unzählige Bilder gemacht, hier ein paar Beispiele.
Dann haben wir uns noch eine Lion King Show angeguckt, ähnlich wie ein Ausschnitt aus dem Musical, natürlich nicht ganz so aufwendig, aber wunderschön. Neben mir saß ein kleiner blonder Engel, total hübsch und super gesprächig. Ich fands ja ganz niedlich wie sie mir von Mickey Mouse erzählt hat und wie er einen glitzernden Drachen herbeigezaubert hat. Aber nach 10 Minuten wurde es, und es tut mir wirklich leid das zu sagen, etwas anstrengend. Aber die Show an sich war wie gesagt, traumhaft.

Nun gehts aber erstmal los, Downtown Disney abchecken! Ich bin gespannt und werde berichten!

Tuesday, August 23, 2011

Ich bin jetzt ein Disney Cast Member!

Gestern hatten wir unseren Discovery Day, 4 Stunden lang, von 8 a.m. bis 12 a.m.! Kleine (eeetwas langweilige) Präsentation und dann gings ab in den Park, zu Epcot. Als erstes sind wir mit der Spaceship Earth Attraktion gefahren. Man sitzt in Wagen, die langsam ins Dunkle fahren, was zu Anfang etwas unheimlich ist. Aber dann erscheinen Darstellungen aus verschiedenen Epochen, mit Puppen, die eigentlich eher Roboter sind und unfassbar lebendig aussehen. Ein paar Höhlenmenschen, die Ägypter, ettliche Erfinder und andere schöne Ausschnitte aus der Vergangenheit wurden auf eine wirklich interessante Art dargestellt. Kinder können also sogar etwas lernen in Disney World! :) Jedenfalls haben wir daraufhin eine Rundfahrt mit dem Boot gemacht, auf dem See um den sich die Länderpavillions aneinander reihen. Und das war wirklich schön und bewegend. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich erst am Anfang dieses Abenteuer stehe, kriege ich Gänsehaut. Es ist einfach wunderschön dort und ein Teil davon zu sein ist ein gutes Gefühl! Am Ende des Kurses wurden uns dann mitgeteilt, dass wir jetzt offiziell Cast Member sind! Auf eine geniale und aufregende Weise, von der ich hier nicht berichten darf, darauf mussten wir den Mickey-Schwur leisten! :)

Zurück in den Commons hatte ich dann einen unspektakülaren Mittagsschlaf und war noch kurz beim Pool ein paar Runden drehen. Ein kurzer Shopping-Trip bei Walmart bei dem einiges für das neue Apartment besorgt werden musste, sowie ein Föhn, Kleiderbügel, Schuhregal, Handtücher, Kleiderhaken, Tupperdosen und natürlich Lebensmittel, wurde innerhalb einer Stunde hinter mich gebracht. Dank diesem günstigen Megastore habe ich für alles zusammen nur 50 $ bezahlt, da kann sich wirklich keiner beschweren! Und nachdem ich dann meine Klamotten endlich in den begehbaren, ja begehbaren, Kleiderschrank räumen konnte, fühle ich mich jetzt schon ein bisschen mehr Zuhause. Vor allem weil es hier so sauber ist und (ich weiß ich hab es schonmal gesagt, aber ich werde es wiederholen um es zu unterstreichen) meine Mitbewohnerinnen total cool sind!

Um 11.30 p.m. sind wir dann mit dem Bus zu einer sogenannte International Party mit dem Thema Hawaii gefahren, die in irgendeinem Restaurant stattfand, nicht weit von unseren Wohngebieten entfernt. Das Niveau war nicht sehr hoch angesetzt, aber immerhin die Musik war gut! Ein bisschen relaxed auf der Terrasse, ein bisschen getanzt zu guten Black und House Sounds, sind wir dann um 2 a.m. wieder zurück zu den Apartments gefahren um in einen tiefen Schlaf zu fallen.

Anna, Svenja und Nina!
Die deutschen Mädels aus meinem Arrival (Antonia fehlt, weil sie
das Foto gemacht hat und Angelina fehlt, weil sie müde war..)

Dieser tiefe Schlaf hat leider nur 5 Stunden angehalten, da ich heute um 11 a.m. bereits in der Disney University sein musste um mir sagenhafte 7 Stunden alles über den Bereich Merchandise anzuhören, der Bereich in dem ich dann arbeiten werden. So wichtig und teilweise sogar interessant es auch war, musste ich mich zusammenreißen nicht einzuschlafen, einfach weil es, genau wie in der Schule, schwer ist bloß da zu sitzen und zuzuhören. Daran konnten auch die wirklich leckeren Weintrauben und der Peanutbutter-Jelly Bagle nichts ändern. Ich habe es versucht. Zudem haben wir heute allerdings auch gelernt mit der Kasse umzugehen, und ehrlich gesagt habe ich jetzt ein wenig Angst davor im Verkauf zu stehen. Weil ich erstens noch unsicher mit dem Dollar bin und zweitens schlicht und ergreifend genauso unsicher im Rechnen. Naja, wohl oder übel ist das Teil meines Jobs, also heißt es jetzt üben, üben, üben! Die Lehrerinnen (ich nenn sie jetzt einfach mal so), waren aber total locker drauf und auf jeden Fall unterhaltsam. Die haben das mit dem Merchantainment, wie die Disney Cast es so liebevoll nennt, definitiv drauf!

Um 6.15 p.m. schnell in den Bus gehüpft, angekommen, umgezogen und um halb 8 rüber zur Willkommens-Pool-Party der Teilnehmer des College Programs im Patterson Court (eins der anderen Wohnanlagen von Disney, sowie die Commons, Vista Way und Chatham Square). Die war wirklich genial! Dank der Tatsache, dass es nicht erlaubt ist am Pool Alkohol zu trinken, war alles zivilisiert und die Stimmung war dennoch überragend. Es gab Käse Makkaroni und Hamburger zum selbst belegen, inklusive Getränke. Für umsonst! Schon das allein hat einen Daumen ganz weit nach oben verdient! Auch wenn mir danach ein bisschen übel war, ich bereue nichts!

Jetzt sitze ich hier gerade mit zwei meiner Mitbewohnerinnen (beide aus Norwegen) im Wohnzimmer und schreibe mal wieder vor mich hin. Was uns ein wenig beschäftigt ist Hurricane Irene, der die nächsten Tage an uns vorbei sausen soll. Leider nicht vorbei im Sinne von, gerade noch so Glück gehabt, sondern im Sinne von, wir kriegen die angehnemen Randerscheinungen mit. Miami und Jacksonville soll es voll erwischen. Das neuste was wir jetzt gehört/gesehen haben, war dass ein nicht ganz so kleiner Tornado in das Spiel verwickelt ist. Also ich geh mir morgen erstmal einen Regenschirm kaufen!
Aber keine Sorge, man passt hier gut auf uns auf und wenn es einen sicheren Platz auf der Welt gibt, dann ist es Walt Disney World!

Monday, August 22, 2011

Der erste Tag im Training

Zusammen mit Antonia, eine super liebe Brünette, die ebenfalls aus dem Norden Deutschlands kommt, musste ich gestern um 10 Uhr bei Epcot zu unserem ersten offiziellen Arbeitstag antreten (war zwar nur Training, aber wird schon bezahlt). Für die jenigen, die nicht wissen was Epcot ist: Epcot ist einer der Theme Parks in Disney World, in dem sich neben der Future World und zahreichen kleinen Geschäften der World Showcase befindet. Dieser World Showcase beinhaltet 11 verschiedene Länder-Pavillions, unter denen ist auch der Deutsche. Eben der, in dem ich arbeite! :) (Für mehr Infos siehe z.B. Wikipedia ;))

Wirkt leicht aufgesetzt, aber hey, ich bleibe während
ich mein Kostüm trage immer in meiner Rolle! ;)


Jedenfalls wurden wir von unserer Trainerin in Empfang genommen (ebenfalls eine Teilnehmerin des Cultural Representive Programs) mit der wir dann, nachdem wir uns "eingeclockt" hatten, (was so viel bedeutet wie einchecken bei der Arbeit) langsam aber sicher zu dem Raum gingen, in dem sich die Kostüme befinden, wo wir endlich unsere wundervollen Dirndls entgegen nehmen durften! Direkt angezogen und das Programm was auf dem Zettel stand durchgezogen (leider darf ich auch hier nicht mehr zu erzählen), woraufhin wir dann irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit On Stage gingen. Und die Reaktion der Leute auf einen, wenn man in einem Fun-Park im Kostüm rumläuft, ist wirklich klasse. Ich weiß nicht auf wievielen Fotos von und mit Gästen wir schon an unserem ersten Tag zu sehen sind, aber es macht unglaublich viel Spaß den Besuchern diese Freude zu machen. Vor allem die Kinder, denen man mit einem Mickey-Sticker eine riiiesige Freude machen kann erweichen einem das Herz.

Ein Weingeschäft, die Karamell Küche (sehr viele Leckereien, so in etwa alles was karamellisiert werden kann), das Spielzeuggeschäft, einen Kuckucksuhrenladen, ein Geschäft in dem Adidias und Puma Artikel verkuft werden, der Weihnachtsshop und zu guter letzt der Biersteinladen! Das sind meine Arbeitsbereiche, also gibt es noch eine Menge Dinge zu lernen, abgesehen von dem Umgang eben alles über die Ware und alles was die Leute einen sonst so fragen könnten! Ich freue mich aber trotzdem schon unglaublich auf diesen Job und bin (noch) hochmotiviert! Ich meine wie cool ist das denn, Schneewittchen im Backstage Bereich zu treffen, in der gleichen Cafeteria zu essen wie die Disney-Prinzessinen und das alles in Walt Disney World! Ok, das klingt vielleicht etwas hochgestochen, aber ich mein es ernst: I so can not wait to create the Magic! :)
Das war der erste Tag in Epcot und der hat gleich 8,5 Stunden gedauert, die nächste Woche arbeite ich bereits 43 Stunden inkl. zwei 10 Stunden Schichten! Ihr seht, nur weil ich in Florida bin, häng ich (leider) nicht den ganzen Tag nur am Pool rum. Aber ich bin trotzdem sehr Dankbar für die Chance bei einem so unglaublichen Unternehmen wie Disney arbeiten zu können.

Am Abend bin ich noch in mein neues Apartment gezogen, mit dem ich mehr als zufrieden bin. Eigentlich ist es genau das Apartment, welches ich mir immer ausgemalt habe als ich noch Zuhause war. Meine Mitbewohnerinnen sind soweit ich sie jetzt kennen gelernt habe sehr nett und obwohl es ein Apartment mit 3 Schlafzimmern (aber auch 3 Badezimmern) a 2 Personen ist, befindet es sich in einem sehr sauberen und ordentlichen Zustand. Um es direkt zu sagen: Ich bin überglücklich, dass ich umgezogen bin und fühle mich inzwischen sehr wohl!
Auch wenn ihr mir sehr fehlt. Wer hier behauptet er hätte keinerlei Heimweh ist nicht ehrlich zu sich selbst.

Traditions

Der Tag vorgestern hat früh begonnen mit aufstehen um 5.30 a.m., der Bus kam um halb 8 und hat uns zur Disney University gebracht. Nachdem ich mit den anderen Mädels uns Jungs aus meinem Arrival in der "Simba Group" war, wurden wir in einen, wie soll es anderes sein, kalten Raum gebracht (allerdings lange nicht so kalt wie der von Tag 1!) und bekamen eine Präsentration von einem wirklich sehr Energie geladenen Disney Mitarbeiter. Zwischen dem Versuch aufzupassen und dem nicht einzuschlafen gab es einige wirklich interessante Informationen über den Umgang auf der Arbeit und einiges über das ich leider nicht schreiben darf. Vertrag ist Vertrag.. :) Das absolute Highlight war, ein kleiner Besuch im Magic Kingdom, der Teil in Disney World, in welchem das Cinderella Schloss steht! Wir kamen von dem Backstage in den On Stage Bereich und es ertönte bereits laute Musik, die ein wenig an Highschool Musical erinnerte.
Und dann sah ich es, DIE Parade! Mickey, Donald, Mr. Incredible, Chip & Chap, Goofy, Minnie, der Hutmacher und einige mehr winkten von den bunten Wagen, Tänzer überall auf der Straße, Kinder mit strahlenden Augen. Und unter diesen Kindern war auch ich. Ich will garnicht wissen wie ich ausgesehen habe, als ich da so stand, Mund offen, Augen weit aufgerissen, starr vor Begeisterung. Aber mit einem Lächeln. Das ist es also, wovon die Disney Members reden, wenn sie uns von "Magic" erzählen! Es ist nicht möglich dieses Gefühl mit Worten festzuhalten, man muss es einfach einmal erlebt haben! Vielleicht versuche ich die Parade irgendwann einmal auf Video aufzunehmen, damit ihr euch eine wage Vorstellung machen könnt!

Anschließend sind wir wieder zurück zur University. Bis Mickey Mouse plötzlich rein kam und die Stimmung in dem kalten Raum um einiges anstachelte! Mit Hilfe von kleinen Beiträgen via Meldung (fühlte sich an wie Schule!), konnte man sich kleine Disney-Figuren verdienen. Ich bekam nur einen Pluto, aber einer meiner Mit-arrivals gewann eine Minnie Mouse und ja, wir haben getauscht, wie damals die Diddl-Blätter. Das war auf jeden Fall ein kleines Highlight für mich.

Am Ende des Unterrichts bekamen wir dann alle unsere Name-Tags, worüber wir uns wahnsinnig gefreut haben. Ich meine schaut euch an wie schön es ist! Und ich kann stolz meine geliebte Heimatstadt repräsentieren! :)

Friday, August 19, 2011

Florida Mall oder auch You-Will-Spend-All-Your-Money-Here-Mall

Abercrombie & Fitch, Victoria's Secret, M&M Store, zahlreiche Schuhgeschäfte, Zara, Forever 21, Hollister und und und luden herzlich dazu ein mein Geld zu verprassen. Eine riesige Mall, genau wie man sie sich vorstellt, mit gigantischen Gängen, Candystations überall, Pflanzen, einem schönen Geschäft nach dem anderen und einem riesigen Food-Court! Wir waren genau rechtzeitig da, um die character appearance in dem M&M Laden mitzubekommen. Wer sind Mickey, Daisy und Goofy, wenn man eine überdimensionale Schokolinse treffen kann? ;D
 Das größte Problem mit dem Dollar ist, dass man sich immer wieder sagt: "Mensch in Euro wär das jetzt noch günstiger". Ne ganze fiese Falle! Immerhin gab es auch super Angebote in allen Geschäften, also hab ich mir ein paar Sachen gönnen können, sozusagen also Belohnung für das, was ich bis jetzt alles gemeistert habe! Ein kleiner Trost für die Seele.

Als wir dann zurück in die Apartments wollten, waren wir leider nicht hundert prozentig sicher, wann der Bus kommt um uns trocken (ja es hat wieder geregnet) zurück in die Commons zu bringen. Immerhin hatten wir in unserer Mädelsrunde immer etwas zu quatschen, hatten also die knappe Stunde Wartezeit keine wirklich große Langeweile! Nachdem wir dann die Stunde Fahrt gemeistert hatten (bei eisiger Klimaanlage mal wieder, die übertreiben hier dermaßen damit!) konnte ich noch ein bisschen meine Ruhe genießen bevor es dann zu unserer Willkommens-Veranstaltung mit den anderen Deutschen ging. War ein lustiger Abend, ich war aber auch froh, anschließend in meinem Bett zu sein um diese unzähligen Eindrücke etwas auf mich wirken zu lassen.

Thursday, August 18, 2011

Der Pool

Am POOL
Ich war jetzt 2 Stunden am Pool, bin fast geschmolzen, aber habe es sehr genossen. So früh am Vormittag ist es relativ leer dort, also brauch man keine Angst haben keine Liege zu ergattern! Das Wasser hat die perfekte Temperatur und man fühlt sich einfach wunderbar wohl zwischen den ganzen Leuten, die mehr oder weniger das gleiche durchmachen und genauso aufgeregt sind wie ich. Leider bin ich noch so blass wie die Steine (nahezu weiß) aber ich hoffe das wird sich die Tage schnell ändern. Was mir ein bisschen Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass selbst diejenigen die schon ein halbes Jahr hier sind überwiegend nicht wirklich gebräunt aussehen. Könnte ja eveeentuell daran liegen dass man soviel arbeiten muss.
Wir machen uns auf jeden Fall gleich erstmal auf den Weg in die Mall, da der Bus dahin direkt von hier nur einmal die Woche fährt. Also mal sehen was uns da noch so schönes erwartet, ihr werdet es bald erfahren :)

Ich im POOL


Wohnen

Das Haus in dem ich wohne. Schon ganz nett :)
Mein Apartment ist in den Commons, ein nettes Wohngebiet mit Leuten aus aller Welt. Mein Apartment ist für 4 Personen, hat also 2 Schlafzimmer a 2 Personen. Wir haben 2 Badezimmer, eine Küche zusammen in einem großen Raum mit dem Wohnzimmer und einer Ess-Ecke! Das schöne an dem Apartment hier ist, dass wir eine Waschküche inkl. Waschmaschine und Trockner haben und aus diesem Grund nicht irgendwo hin müssen mit der Wäsche. An den Schlafzimmern ist jeweils ein begehbarer Kleiderschrank. Leider liegt die Miete pro Person in der Woche einfach mal bei 102 $ was meiner Meinung nach etwas übertrieben ist. Strom und Wasser können wir allerdings nutzen soviel wir wollen, aus diesem Grund lassen die Bewohner hier meistens alle Lichter an und die Klimaanlage läuft auch durchgehend. Die Spülmaschine ist leider nicht die Beste, deshalb wäscht man meistens mit der Hand ab, aber das wär nicht so schlimm, wenn jeder seinen eigenen Kram weg machen würde. Naja, wie gesagt, ich wechsel bald das Apartment, dann kriegt ihr auch noch Fotos von drinnen zu sehen! :D Naja da mein Roommate jetzt erstmal für eine Woche nach Deutschland fährt (Sie ist Kanadierin und hat einen Freund da den sie hier kennen gelernt hat) hab ich jetzt erstmal die Möglichkeit hier etwas Ruhe zu bekommen. Und da gerade bei 30° die Sonne scheint geh ich jetzt an den Pool, denn der schreit schon nach mir!



Wednesday, August 17, 2011

Mein erster Tag und The Commons

Jetzt mal ganz abgesehen von meiner Mitbewohnerin, die leider etwas ungünstig ausgefallen ist für mich, ist es hier eigentlich ganz cool. Die anderen zwei Mädels in meinem Apartment sind sehr nett und ich finde es schade, dass ich mich wegen einem Mädchen mit Messi-Verhalten leider für ein neues Apartment bewerben muss. Aber ich kann nur so viel sagen, ich kann und will damit nicht umgehen. Ich selbst bin unordentlich genug! ;)

Commons Club House

Heute morgen um 8.30 a.m. hatten wir unser "Housing Meeting" bei dem wir alles über das Verhalten gelernt haben und dass wir - was für eine Überraschung - unter 21 keinen Alkohol konsumieren dürfen! Die Raumtemperatur in dem Präsentationsraum betrug gefühlte -5 °. Also kann mir niemand etwas vorwerfen, wenn ich jetzt eine Erkältung bekomme, nachdem ich 3 Stunden in Minirock und T-shirt bei übereifriger Klimatisierung rumsitzen musste. Danach kurz einmal frisch gemacht und dann mein erstes Gewitter hier in Orlando erlebt. Ouch, ich wusste nicht, dass Donner so laut sein kann und so viel Regen auf einmal fallen!
Dann gabs ne menge Papierkram bla bla bla und dann sind wir von den Büros wieder zurück gefahren. Zusammen mit unseren offiziellen Participant ID cards.

Dann hab ich nochmal für ein Stündchen im Apartment kurz die Internetverbindung ausgecheckt (die übrigens sehr gut ist, also bin ich bereit zum Skypen!) und natürlich Facebook durchforstet. Könnte ja sein das irgendetwas super spektakuläres in Bremen passiert ist. Kommt ja auch so oft vor!

Um 4 p.m. sind wir dann zu Wal-Mart gefahren mit dem Bus, in dem ich schon gemerkt habe wie sich leichte Kopfschmerzen anbahnen. Natürlich aber keine Tabletten dabei gehabt, also erstmal dort ankommen. Der Hunger hat dann aber die Vernunft besiegt und der erste Besuch wurde dann der altbekannten Sandwich-Kette Subway abgestattet. Ganz plötzlich und entgegen aller Erwartungen .. hatte ich eine Migräne. Aber die sehr interessant aufgebaute Wal-Mart Pharmacy meinte nur, dass ich normale Tabletten im Geschäft selbst bekommen würde. Also erstmal rein in diesen gigantischen Schuppen, bei dem es einem schwer fällt im Auge zu behalten wo oben und unten ist bei den zahlreichen Regalen. Obst (ohja, Bananen und Nektarinen!), Cornflakes (es gab KEIN Müsli, echt nicht!), Milch, Wasser, Brot (Bäh), Marmelade, Nudeln, Schokolade (Hershey's hat mich angestart und eine Stimme hat mir gesagt: Kauf!), Zahnpasta, ein Kissen und eine Decke später (round about 1 1/2 Stunden) kam ich dann halb kriechend bei den "Vitamins" an, wo mich ein Päckchen anlächelte auf dem groß und breit MIGRAINE stand. Eingepackt und auf zur Kasse. Super cool, die packen einem die Sachen direkt ein! Nicht so cool, pro Tüte nur 2-3 Teile, ergo viele Tüten! Voll bepackt nach draußen gleich 2 von den Wunderpillchen (ja auf der Verpackung stand 2 Stück einnehmen) eingeworfen. Und ja ich hab jetzt son tolles Pillendöschen wie die Leute in den Kinofilmen immer haben! :) Eine Stunde später war mein Kopf wieder in Ordnung. Inzwischen waren wir auch wieder zurück auf den Apartments, wo ich dann endlich ein bisschen Entspannung bekam. Und jetzt ist jetzt. Ortszeit 10 p.m. und ich glaube ich geh gleich schlafen, nachdem ich nochmal schnell die amerikanischen Sender übersprungen habe. Ich bin nämlich alleine in meinem Apartment, kann also tun und lassen was ich will! :)

Im Großen und Ganzen ein guter Tag, aber da ich die nächsten zwei Tage frei habe, kann es nurnoch besser werden. Am POOL!

Die Anreise

Als erstes musste ich am Montag nach Frankfurt kommen. Eine Zug fahrt die mit vielen Tränen begonnen hat, nachdem viele wundervolle Menschen meine letzten Minuten in Bremen mit mir verbrachten. Nachdem Tingeln des Regionalzuges nach Hannover musste ich in einen IC umsteigen der leeeeider durch einen Ersatzzug, wie der Name schon sagt, ersetzt wurde. Und zwar von einem Zug bestehend aus ausschließlich erste Klasse Wagons! Immerhin eine kleine positive Wendung an einem so düsteren Tag.

In Frankfurt angekommen dann, direkt mit dem Shuttle zum Hotel gefahren und im Zimmer schön auf dem Bett breit gemacht. Einschlafen ging nach der Anstrengung (in erster Linie aufgrund des viel zu schweren Gepäcks für so ein schwaches Mädchen wie mich) relativ schnell. Das Aufstehen am nächsten Morgen umso schneller, aus Angst man könnte ja nochmal einschlafen, dann den Shuttle und somit den Flug verpassen! Ja, vielleicht ein bisschen blöd, aber naja, ihr kennt mich! :)

Als ich angekommen bin hab ich dann vier super liebe Menschen am Flughafen getroffen und dann hat die Reise auch schon begonnen. Ein Flug mit einem schäbigen Flugzeug nach London, dann das schnelle Umsteigen in den Flieger nach Miami. (und das mit dieser Reise- plus Laptoptasche, die mir beinahme die Schulter abgebrochen hätten)
Der Transatlantikflug war entspannter als erwartet und nachdem ich mir "Fast Five" und "Meine erfundene Frau" angeguckt hatte reichte die Zeit noch locker für ein ordentliches Schläfchen (ich saß zum Glück am Fenster) und eine Folge der Simpsons.


In Miami gelandet, hatten wir die Chance kurz die Luft zu schnuppern, die sich so sehr nach Sauna angefühlt hat, dass man keine 5 Minuten draußen bleiben konnte. Aber dennoch war es ein geniales Gefühl angekommen zu sein in dieser Stadt, die man nur aus Serien wie CSI Miami mit extrem hoher Sättigung der Farbe kennt. Irgendwie ganz anders, aber andererseits auch ganz genau so wie man es sich vorgestellt hat!
Der anschließende (5 Stunden später) Flug nach Orlando hat dann, dank sofortigem Einnicken, gefühlte 5 Minuten gedauert.


Um 1 a.m. Ortszeit, sprich nach insgesamt 24 Stunden reisen, waren wir dann endlich auf den Apartments. Einschlafen: Not a problem at all!