Dienstag den 04.10. ging es um 3 a.m. in den Commons los. Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle an Becks, die mich trotz später Stunde zum Flughafen gefahren hat. Mit Gebäck beladen, mit welchem man auch einen Monatstrip machen könnte, stand ich dann am Schalter um einzuchecken. Aber anders als wir es in Deutschland kennen, sind die Schalter nicht mit Menschen besetzt, sondern Computern, an denen man die Gepäckstückanzahl angeben und bezahlen muss und anschließend sein Ticket ausgedruckt bekommt. Lediglich die Gepäckannahme wird noch von Menschenhand gemacht. Lockerer Job würde ich mal sagen. Nun ja, der Rest verlief wie man es kennt, warten, boarden, losfliegen, landen, umsteigen, fliegen, schlafen, landen. Jetzt stellt euch das alles in einem unglaublich aufgeregten Zustand vor. Nicht nur die langersehnte Westküste erwartete mich, sondern auch der Grund, warum ich diesen Urlaub eigentlich angetreten bin. Mein, und ich sage es stolz, Freund, der auf Grund eines Auslandssemesters für 4 Monate in San Diego studiert und wohnt. Nach knapp 7 Stunden reisen, kam ich dann um kurz vor 10 a.m. Ortszeit an. Am Flughafen dann gleich die erste Geschichte erlebt, als ein junger Mann, Rucksack voll mit Bargeld, von einer Horde Polizisten in einen Hinterraum gebracht wurde. Wenn man den ganzen Filmen Glauben schenken kann, war es dort drin für den guten Übeltäter nicht so witzig.
| Schon ganz nett zum Wohnen würde ich mal sagen, euer Apartmentkomplex! :) |
Alles Nebensache, denn der Höhepunkt kam ja erst, nämlich das Wiedersehen. Obwohl wir uns seit 2 Monaten nicht gesehen hatten, war es schon nach kurzer Zeit wieder so, als wären wir gar nicht voneinander getrennt gewesen. Das Wetter hatte leider keinen guten Tag, es war kühl und etwas regnerisch, aber wirklich wichtig war mir das in diesem Moment nicht. Das Apartment, indem er mit seinem deutschen Freund wohnt, liegt relativ zentral zwischen den wichtigsten Anlaufstellen, wie Strand, Uni und Downtown. Er hat mir an diesem Tag dann noch die Outletmall gezeigt, bis wir nach ein wenig Schaufensterbummeln wieder zurück gefahren sind, um dann direkt weiter zu einem indischen Restaurant zu fahren, welches in Downtown zwischen Clubs und Bars eine super Lage hatte. Jetzt war es aber auch langsam Zeit den Schlaf nachzuholen, den ich die letzte Nacht ja nun nicht bekommen hatte, also sind wir nach einem kurzen Spaziergang durch die Gegend zurück zum Apartment.
Am nächsten Tag war dann der Zoobesuch des weltbekannten (ja, weltbekannt!) San Diego Zoos angesetzt. Warm was es wieder nicht, aber süße kleine Koalas, rumtollende Orang-Utans und das dicke Nilpferd haben das Wetter zur Nebensache werden lassen. Am Abend dann hat es leider angefangen zu regnen, also machten wir das Beste daraus und gingen in Kino, wo wir uns den Film „Killer Elite“ anschauten (typischer Jason Statham Film, mit viel Geballer und ein bisschen Liebe).
Am nächsten Tag war dann der Zoobesuch des weltbekannten (ja, weltbekannt!) San Diego Zoos angesetzt. Warm was es wieder nicht, aber süße kleine Koalas, rumtollende Orang-Utans und das dicke Nilpferd haben das Wetter zur Nebensache werden lassen. Am Abend dann hat es leider angefangen zu regnen, also machten wir das Beste daraus und gingen in Kino, wo wir uns den Film „Killer Elite“ anschauten (typischer Jason Statham Film, mit viel Geballer und ein bisschen Liebe).
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| Laguna Beach |
Am nächsten Tag dann war es endlich soweit, der Trip nach Los Angeles stand an. Vormittags gemütlich auf den Weg gemacht, war unser erster Zwischenstopp Laguna Beach (das aus der MTV-Serie!!). Und ich muss sagen, einer der schönsten Orte an denen ich bis jetzt war. Unglaublich romantisch, das Wetter war sonnig und der Strand traumhaft. Alles hat gestimmt, die Umgebung, die Atmosphäre, und vor allem die Gesellschaft.
Als wir uns dann wieder auf den Weg machen wollten, hatte ich die grandiose Idee das Verdeck des Wagens, mit dem wir unterwegs waren, aufzumachen. Hat leider nicht ganz so geklappt wie wir es uns vorgestellt hatten, um euch mit den lästigen Details zu verschonen, was dabei rauskam war ein abgebrochener Hebel, ein Besuch bei Good Year und eine Reparatur durch Plastik-Zipper. Da bestätigt es sich wieder, das Klischee, dass amerikanische Autohändler und -vermieter, auch bei den wirklich guten Autos, rummogeln. Den Tag wollten wir uns aber nicht vermiesen lassen, also sind wir weiter nach Venice Beach, einem Strand, an dem die Skater ihre Pipes, Basketballer ihre Körbe, Surfer ihre Wellen und Pumper ihre Geräte (der wohl bekannte Muscle Beach) haben. Interessante Leute, eine nette Promenade zum spazieren gehen und gemütliche Restaurants direkt am Strand die zum Mittagessen einluden. Mit vollgeschlagenen Bäuchen sind wir dann gegen 3 p.m. weiter nach L.A. rein, wo unser erstes Ziel Beverly Hills war. Ich kann schon verstehen, warum die Promis ihre Residenzen dort haben. Umgeben von Palmen, schönen Häusern und Einkaufstraßen, wie dem berühmten Rodeo Drive lässt es sich gut aushalten.
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| Ein wirklich ausgesprochen gut gelungenes Bild mit dem Hollywood Sign! |
Auf der Suche nach dem besten, aber nicht zu weit entfernten Platz um das Hollywood Sign zusehen, führte uns der Weg in die Hollywoodland Berge, auf denen ein paar nette Häuschen stehen, in denen es sich sicherlich auch nicht schlecht leben lässt. Dieses Hollywoodland, war der eigentliche Grund für den Aufbau des berüchtigten Wahrzeichens, welches ursprünglich als Werbung für dieses Wohngebiet gedacht war. Nur um auch mal ein bisschen was wissenswertes in diesen Blog einzubringen. Da der Himmel um diese Zeit schon wieder etwas ergraut war, sind leider die Bilder nicht so gut geworden. Aber immerhin, wir waren da!
Was natürlich nicht fehlen darf, wenn man in L.A. ist, der Hollywood Boulevard, oder auch „Walk of Fame“. Mit dem Parken ist es um einiges leichter gelaufen als ich gedacht hätte. So sind wir den Teil, der vor Reklame und Leuchtschildern nur so aufleuchtete, einmal rauf und runter gelaufen. Zahlreiche Sterne von Leuten, dessen Namen wir noch nie zuvor gehört hatten, wurden passiert um auch ab und zu mal über bekannte Größen wie Jamie Foxx, Bill Cosby, oder Britney Spears zu stolpern. Nicht fehlen dürfen natürlich Berühmtheiten wie Shrek, Schneetwittchen oder Kermit der Frosch (Pff aber eine Angelina Jolie hat keinen Stern!). Ein kurzer Abstecher zum Staples Center und in die Melrose Avenue haben den Trip dann gut abgeschlossen. Auf dem Rückweg bin ich leider etwas müde gewesen, und konnte den Tapferen Autofahrer nicht mehr großartig unterhalten. Aber der Tag lässt sich trotz kleinen Zwischenfällen nur mit dem Wort „perfekt“ beschreiben.
Freitag stand dann Disneyland auf dem Plan. Zu viert, Darius, Alexander, Izzy (als weibliche Unterstützung, auch aus Bremen und für ein Semester in San Diego) und ich, sind wir dann Vormittags los gefahren. Angekommen, muss ich mir vor Ort sagen lassen, dass dieser Tag ein „Block Out Day“ wäre, also mein Main Entrance Pass, mit welchem ich eigentlich 3 weitere Personen in jeden Disneypark weltweit umsonst reinnehmen darf, an diesem Tag lediglich für 20% auf die Ticketpreise zu nutzen wäre. Was soll man dazu sagen, mehr Pech kann man eigentlich gar nicht haben. Da Disney aber ja ein magischer Ort ist, wurde für uns (das darf ich eigentlich nicht verraten) eine Ausnahme gemacht. Schließlich sind wir extra für den Park so weit gefahren und das war dann der Ausschlag gebende Punkt uns den Einlass dennoch zu gewähren. Danke Mickey.
Was natürlich nicht fehlen darf, wenn man in L.A. ist, der Hollywood Boulevard, oder auch „Walk of Fame“. Mit dem Parken ist es um einiges leichter gelaufen als ich gedacht hätte. So sind wir den Teil, der vor Reklame und Leuchtschildern nur so aufleuchtete, einmal rauf und runter gelaufen. Zahlreiche Sterne von Leuten, dessen Namen wir noch nie zuvor gehört hatten, wurden passiert um auch ab und zu mal über bekannte Größen wie Jamie Foxx, Bill Cosby, oder Britney Spears zu stolpern. Nicht fehlen dürfen natürlich Berühmtheiten wie Shrek, Schneetwittchen oder Kermit der Frosch (Pff aber eine Angelina Jolie hat keinen Stern!). Ein kurzer Abstecher zum Staples Center und in die Melrose Avenue haben den Trip dann gut abgeschlossen. Auf dem Rückweg bin ich leider etwas müde gewesen, und konnte den Tapferen Autofahrer nicht mehr großartig unterhalten. Aber der Tag lässt sich trotz kleinen Zwischenfällen nur mit dem Wort „perfekt“ beschreiben.
Freitag stand dann Disneyland auf dem Plan. Zu viert, Darius, Alexander, Izzy (als weibliche Unterstützung, auch aus Bremen und für ein Semester in San Diego) und ich, sind wir dann Vormittags los gefahren. Angekommen, muss ich mir vor Ort sagen lassen, dass dieser Tag ein „Block Out Day“ wäre, also mein Main Entrance Pass, mit welchem ich eigentlich 3 weitere Personen in jeden Disneypark weltweit umsonst reinnehmen darf, an diesem Tag lediglich für 20% auf die Ticketpreise zu nutzen wäre. Was soll man dazu sagen, mehr Pech kann man eigentlich gar nicht haben. Da Disney aber ja ein magischer Ort ist, wurde für uns (das darf ich eigentlich nicht verraten) eine Ausnahme gemacht. Schließlich sind wir extra für den Park so weit gefahren und das war dann der Ausschlag gebende Punkt uns den Einlass dennoch zu gewähren. Danke Mickey.
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| Paradise Pier in Disneyland |
Disneys California Adventure war der Park für den wir uns entschieden haben. Ehrlich gesagt, wirklich begeistert waren wir alle nicht. Lediglich die Shows waren wirklich sehenswert. So haben wir uns zwei 3D Filme angeschaut und ein Aladdin Musical (das war wirklich unterhaltsam und hat den ganzen Besuch um einiges aufgerwertet). Auch die Wasser- und Lichtshow am Ende des Tages war beeindruckend. Etwas lang vielleicht, aber unglaublich schön. Auch wieder sehr romantisch, wenn man mit dem richtigen Mann an seiner Seite da ist (war ich übrigens!). Aber dieses Mal hat das Wetter den ganzen Tag sehr gut mitgespielt, sodass wir vor allem am Abend eine sehr schöne Atmosphäre an dem „Paradise Pier“, dem zentralen Punkt im Park, hatten. Die Rückfahrt haben Darius und ich auf der Rückbank dann beinahe komplett verschlafen.
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| Einfach kulitg - Pacific Beach |
Samstag war dann schon der vorletzte Tag dieses Urlaubes. Aber auch diesen wollten wir voll und ganz nutzen und sind somit vormittags los zum Pacific Beach, einem nah gelegenen Strand von dem Apartment. Mein Freund ist wohl der einzige Mensch der es schafft, dass ich gerne spazieren gehe. Aber auch nur mit ihm. Interessante Häuser reihten sich aneinander, am Strand spielten unzählige junge Leute Volleyball und wieder war das Wetter genau richtig. Surfer allerdings warteten halbe Ewigkeiten auf gute Wellen, was teilweise lustig anzusehen war. Die Armen, in dem eiskalten Pazifik.
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| Coronado Beach |
Unser nächstes Ziel war jedenfalls Coronado Beach, ein Strand an dem zum Beispiel der Film „Some Like it Hot“ mit Marilyn Monroe in dem Del Coronado Hotel gedreht wurde. Das spricht ja schon für sich, also ein wirklich schöner Strand. Sehr weit und so romantisch, dass sogar gerade eine Hochzeit dort stattgefunden hat. Dort haben wir uns dann erst mal ein wenig in die Sonne gelegt und ich war sogar im Pazifik. Ja gut, nur bis zu den Knien, aber es war auch einfach viiiel zu kalt! Irgendwann hat uns dann auch der Sand vertrieben, der uns dank der leichten Brise, die ganze Zeit aufs Handtuch und ins Gesicht gepustet wurde. War allerdings nicht ganz so schlimm, denn ein Strand stand für diesen Tag noch auf unserer Liste.
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| La Jolla Beach Sunset |
La Jolla Beach, ein Strand in einem etwas besseren Viertel, optimal gelegen um sich den Sonnenuntergang anzuschauen. Inklusive Robben zum beobachten, die sich auf einem Stein sonnten und mit einander kabbelten. Nachdem wir nach einem Gang entlang der Mini-Klippen endlich einen passenden Platz zum gemütlich machen gefunden hatten, hatten wir nun die perfekte Sicht auf die Sonne, die langsam hinter der unendlichen Weite des Ozeans verschwand. Auf jeden Fall war dies einer der Höhepunkte des ganzen Aufenthaltes. Jede Frau würde sich so einen Moment wünschen, wenn das Meer so glitzert, der Himmel in verschiedenen Farben leuchtet und man all das in den Armen eines wichtigen Menschen genießen kann. Einfach traumhaft.
Im Anschluss sind wir dann wieder zurück zum Apartment gefahren, wo wir dann noch einmal den Whirlpool des Hauses zur Entspannung nutzen. Rasch fertig gemacht, sind wir dann noch in die Cheesecake Factory, ein Restaurant mit einer riiiesigen Auswahl an Gerichten und natürlich verschiedenen Cheesecakes. Ein Drittel meines Tellers konnte ich leerräumen, dann war aber auch schon Schluss. Diese Portionen sind definitiv für den Prototyp Amerikaner gemacht. Einen Original Cheesecake haben wir uns dann aber noch mitgeben lassen, wenn man schon mal in der Cheesecake Factory ist! Mit einem Glas des besonders erfrischenden Saftes der Traube für mich und einem Guten Jacki-Cola für ihn wurde dann auf die letzten wunderschönen Tage angestoßen, um danach erneut erschöpft ins Bett zu fallen.
Im Anschluss sind wir dann wieder zurück zum Apartment gefahren, wo wir dann noch einmal den Whirlpool des Hauses zur Entspannung nutzen. Rasch fertig gemacht, sind wir dann noch in die Cheesecake Factory, ein Restaurant mit einer riiiesigen Auswahl an Gerichten und natürlich verschiedenen Cheesecakes. Ein Drittel meines Tellers konnte ich leerräumen, dann war aber auch schon Schluss. Diese Portionen sind definitiv für den Prototyp Amerikaner gemacht. Einen Original Cheesecake haben wir uns dann aber noch mitgeben lassen, wenn man schon mal in der Cheesecake Factory ist! Mit einem Glas des besonders erfrischenden Saftes der Traube für mich und einem Guten Jacki-Cola für ihn wurde dann auf die letzten wunderschönen Tage angestoßen, um danach erneut erschöpft ins Bett zu fallen.
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| Balboa Park |
Damit kam dann auch schon unser letzter Tag und es macht mich wirklich traurig darüber zu schreiben, weil ich wirklich gerne wieder zurück möchte. Trotz des Gedankens, dass ich an diesem Tag noch abreisen würde, wollten wir ihn voll nutzen, also sind wir in den Balboa Park gefahren. Dieser ist ein riesiger Park in San Diego, indem es zwischen Rosen, Palmen und anderen schönen Pflanzen, auch Kunst- und Wissenschaftsmuseen zu sehen gab. Somit war das genau der richtige Ort um das Wetter, den Tag und die letzten gemeinsamen Momente auf eine schöne Weise zu nutzen.
Am Nachmittag ging es dann auch schon wieder zurück nach Orlando, bzw. erst nach Phoenix und von dort aus dann weiter. Ein schwerer Abschied, mit der Hoffnung, dass es bis zum nächsten Wiedersehen nicht allzu lange hin ist.
Im Flieger dann, von Phoenix aus, saß neben mir eine Familie, Vater, Mutter, Tochter, Sohn, die sich auf ihrem Weg nach Disney World befanden. Ein kurzes Gespräch entstand, mit dem Inhalt, dass wenn sie den Epcot Park besuchen sollten, auf jeden Fall ein Besuch in der „Karamell Küche“ in unserem deutschen Pavillion empfehlenswert wäre. Und tatsächlich, stehe ich heute an der Kasse in diesem besagten Laden, als auf einmal der Vater mit Sohn vor mir stand. Als ich ihn dann darauf aufmerksam machte, dass ich die verschlafene Person war, welche im Flugzeug neben ihnen gesessen hatte, war die Reaktion wirklich niedlich. Leichte Verwirrung, aber total aufgeregt, weil dieser Zufall wirklich Film reif war.
Zusammenfassend kann man auf jeden Fall sagen, die Westküste der USA ist definitiv einen Besuch wert. Es gibt mehr zu sehen, als man vielleicht in 6 Tagen schaffen kann, aber dennoch schafft eine Menge, da vieles sehr nah aneinander gelegen ist. Das wichtigste Fazit für mich aber ist, seit diesen 6 Tagen bin ich glücklicher als je zuvor. Nicht gesucht, aber gefunden.







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